Angst-Selbsttest (GAD-7)
Der GAD-7 ist ein weltweit eingesetzter, wissenschaftlich validierter Kurzfragebogen für das Screening auf generalisierte Angststörung. Er wurde von Robert L. Spitzer, Kurt Kroenke, Janet B. W. Williams und Bernd Löwe entwickelt und ist frei verwendbar.
Der GAD-7 ersetzt keine Diagnose. Er gibt Ihnen eine erste Einschätzung, wie ausgeprägt Angstsymptome in den letzten zwei Wochen waren. Was Sie mit dem Ergebnis tun können, erfahren Sie direkt unter der Auswertung.
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Wie oft haben Sie in den letzten 2 Wochen die folgenden Probleme gehabt?
GAD-7 © Spitzer, Kroenke, Williams & Löwe. Deutsche Fassung: PHQ-D (Löwe et al.). Frei verwendbar ohne Genehmigung (phqscreeners.com).
Quellen
| Quelle | Verwendung | Abrufdatum |
|---|---|---|
| Spitzer RL, Kroenke K, Williams JBW, Löwe B: A Brief Measure for Assessing Generalized Anxiety Disorder: The GAD-7. Arch Intern Med. 2006;166(10):1092–1097 | Instrument, Items, Validierung, Schwellenwerte | 20.08.2026 |
| Löwe B et al.: Validation and Standardization of the Generalized Anxiety Disorder Screener (GAD-7) in the General Population. Med Care. 2008;46(3):266–274 | Bevölkerungsvalidierung | 20.08.2026 |
| PHQ Screeners (phqscreeners.com): Nutzungsbedingungen | Lizenzstatus: frei verwendbar ohne Genehmigung | 20.08.2026 |
Stand: . Diese Seite informiert, sie ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung.
Häufige Fragen: Angst-Selbsttest (GAD-7)
- Ist der GAD-7 eine Diagnose?
- Nein. Der GAD-7 ist ein Screening-Instrument, das Hinweise auf eine mögliche Angstsymptomatik gibt. Eine Diagnose kann nur eine Fachperson stellen, die Ihre persönliche Situation umfassend beurteilt.
- Wie zuverlässig ist der GAD-7?
- Der GAD-7 ist eines der weltweit am häufigsten eingesetzten und am besten validierten Screening-Instrumente für generalisierte Angstsymptome. Seine Zuverlässigkeit als Screening ist gut belegt; ein auffälliges Ergebnis bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Angststörung vorliegt.
- Was mache ich mit dem Ergebnis?
- Nehmen Sie das Ergebnis als Anlass, nicht als Urteil. Bei einem auffälligen Wert ist ein Gespräch mit dem Hausarzt oder eine psychotherapeutische Sprechstunde ein sinnvoller nächster Schritt. Termin über die 116 117.