Selbsttest

Wohlbefinden-Selbsttest (WHO-5)

Instrument: WHO-5 Well-Being Index · WHO Collaborating Centre in Mental Health

Der WHO-5 ist ein kurzer, international etablierter Fragebogen der Weltgesundheitsorganisation zur Erfassung des subjektiven Wohlbefindens. Er wird häufig als Screening-Instrument für depressive Verstimmungen eingesetzt.

Fünf Aussagen, eine Auswertung in Sekunden. Ein Wert von 50 oder darunter gilt als Screening-Schwelle; das bedeutet nicht, dass Sie erkrankt sind, aber dass eine Abklärung sinnvoll sein kann.

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In den letzten zwei Wochen …

1. … war ich froh und guter Laune
2. … habe ich mich ruhig und entspannt gefühlt
3. … habe ich mich energisch und aktiv gefühlt
4. … habe ich mich beim Aufwachen frisch und ausgeruht gefühlt
5. … war mein Alltag voller Dinge, die mich interessieren

WHO-5 Well-Being Index © 1998 WHO Collaborating Centre in Mental Health, Psychiatric Research Unit, Region Hovedstaden. Deutsche Fassung: Brähler et al.

Quellen

QuelleVerwendungAbrufdatum
WHO Collaborating Centre in Mental Health: WHO-5 Well-Being Index (1998 version)Instrument, Items20.08.2026
Topp CW et al.: The WHO-5 Well-Being Index: A Systematic Review of the Literature. Psychother Psychosom. 2015;84(3):167–176Systematischer Review, Screening-Schwelle20.08.2026
Brähler E et al.: Teststatistische Prüfung und Normierung der deutschen Version des WHO-5. Diagnostica. 2007;53(2):83–96Deutsche Validierung und Normierung20.08.2026

Stand: . Diese Seite informiert, sie ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung.

Häufige Fragen: WHO-5

Was misst der WHO-5?
Der WHO-5 erfasst das subjektive Wohlbefinden in den letzten zwei Wochen. Er ist kein Test für eine bestimmte Erkrankung, wird aber als Screening-Instrument für depressive Verstimmungen eingesetzt: Werte unter 50 gelten als Hinweis auf eine mögliche Beeinträchtigung.
Was bedeutet ein niedriger Wert?
Ein niedriger Wert bedeutet, dass Ihr Wohlbefinden in den letzten zwei Wochen eingeschränkt war. Das kann viele Gründe haben und ist kein Beweis für eine Erkrankung. Bei anhaltend niedrigen Werten ist ein Gespräch mit dem Hausarzt oder eine psychotherapeutische Sprechstunde sinnvoll.
Wie wird der Score berechnet?
Die Rohsumme (0–25) wird mit 4 multipliziert, sodass ein Prozentwert von 0 bis 100 entsteht. 0 steht für das denkbar schlechteste, 100 für das denkbar beste Wohlbefinden.